Warum ich Beyond gebaut habe: Die Welt und sich selbst verstehen
Ich habe jedes Notiz-Tool ausprobiert, das ich finden konnte. Sie waren alle gut im Organisieren. Keines davon hat mich zum Denken gebracht.
Gedanken über Denken, Schreiben und darüber, wie Ideen zu deinen eigenen werden.
Jede Funktion, die ich gestrichen habe, hatte ich in anderen Apps jahrelang benutzt. Sie wegzulassen war keine Faulheit. Es war die härteste Designarbeit, die ich je gemacht habe.
Früher dachte ich, ich müsse Dinge erst klären, bevor ich sie aufschreibe. Dabei finde ich sie gerade durchs Schreiben heraus.
Die meisten Ratschläge zum Lesen klingen simpel. Formuliere Dinge mit eigenen Worten. Lies mit Absicht. Reflektiere. Der schwierige Teil ist nicht zu wissen, was zu tun ist. Sondern es wirklich zu tun.
Das Überraschendste daran, Antworten auf das Gelesene zu schreiben, ist nicht das Schreiben. Sondern Monate später zurückzugehen und der Person zu begegnen, die du einmal warst.
Ich hatte Tausende Markierungen und hätte dir trotzdem nicht sagen können, was ich eigentlich über irgendetwas davon dachte. Speichern ist eben nicht Denken.